Heinz Mack

Tri-Lux
1994
Edelstahlplastik
Bahnhofsplatz

Biographie
1931 am 8. März geboren in Lollar/Hessen
1950-53 Studium an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf und Philosophie in Köln; Staatsexamen in Kunst- und Werkerziehung
1957 Gründung der Künstlergruppe „ZERO“ zusammen mit Otto Piene: Anstelle von „Klassischen Kompositionen“ standen die Elemente Licht, Bewegung, Raum, Zeit, Dynamik, Vibration und serielle Strukturen im Fokus.
1964 documenta 3 in Kassel: zusammen mit Piene und Uecker schafft er den „Licht-Raum“ (heute Kunstmuseum Düsseldorf)
1966 Auflösung der ZERO-Bewegung
Einige Arbeiten im öffentlichen Raum
1981 Gestaltung des „Jürgen-Ponto-Platz“ in Frankfurt
1984 Stele „Columne pro caelo“ vor dem Kölner Dom
1989 Platzkonzeption der Deutschen Einheit in Düsseldorf
1994 „Tri-Lux“ in Aalen

Heinz Mack und die Künstlergruppe ZERO (Otto Piene, Günther Uecker) versuchten 1957 eine neue Kunst- und Formensprache zu etablieren. „Licht und Bewegung“ waren die zentralen Prinzipien von ZERO. Als experimentierfreudiger Künstler stellt er die ästhetischen Gesetze von Licht und Farbe, Struktur und Form in stets neue Dialoge wie die Plastik „Tri-Lux“: In einer schlanken, gezackten Linie steigt die filigrane Plastik auf Glasfundament hoch in den Raum. Tagsüber geht der glattpolierte Edelstahl ein dynamisches Wechselspiel mit der reflektierenden Sonne ein. Und bei Nacht beleuchten in die Basis eingelassene Lichter das Kunstwerk und lenken den Augenmerk auf die „Bodenhaftung“.
„Meine Arbeiten sind Gegenstände im Raum, Reflektoren des Lichts und Instrumente der Bewegung. In ihren rhythmischen Strukturen ist Zeit sichtbar.” (Heinz Mack)

Tri-Lux, Mack