David Fahrner

Fischerin-Brunnen
errichtet April 1960
Rombacher Straße

Biographie
1964 geboren in Stuttgart
1983 Bildhauerpraktikum bei Prof. Fritz Nuss
1984-87 Lehre als Steinbildhauer bei Hans Neuwirth
1988-89 Kunstakademie Karlsruhe, Prof. van Dülmen
seit 1990 als freischaffender Künstler tätig

Mit weit ausholendem Schritt steht sie am Brunnenrand. Selbstsicher hat sie zwei wasserspeiende Fische fest im Griff und schaut Richtung Stadtmitte: Die steinerne Fischerin, auch Fischermädchen genannt, von Bildhauer David Fahrner aus Freudenstadt. Eingeweiht wurde der Brunnen im April 1960.
Kritik gab es im Vorfeld an der „sinnenfrohen Darstellung“ der Skulptur. Der Aufstellungsort nahe des St. Johann Friedhofs erforderte eine gewisse Umarbeitung der jungen Fischerin: „Die Form der Brust werde er (Bildhauer Fahrner), wie bereits erklärt, etwas zurückdrängen.“
Sein Malerkollege Kurt Schöpp beschreibt Fahrner als reinen „Modelleur“, „Portraitist und Gestalter des menschlichen Körpers“. Er benutze den „knetbaren Ton, (ertastet) Formen und Flächen mit seinen Fingerspitzen“ und gestalte seine Figuren bevorzugt ohne jeglichen Pathos und Symbolik.

Fischerin-Brunnen, Fahrner