David Fahrner

Fischerin-Brunnen
errichtet April 1960
Rombacher Straße

Vita David Fahrner
1895 in Freudenstadt geboren.
Lehre in der Stuttgarter Kunstprägeanstalt
Ausbildung als Graveur und Präger in Schwäbisch Gmünd
Lebte in Freudenstadt als freier Künstler
Gestaltung zahlreicher Skulpturen und Brunnen, z.B. der Barbenbrunnen, für Freudenstadt und andere Städte
Gründungsmitglied der Künstlergemeinschaft „Das Quadrat“
1962 in Freudenstadt gestorben

Mit weit ausholendem Schritt steht sie am Brunnenrand. Selbstsicher hat sie zwei wasserspeiende Fische fest im Griff und schaut Richtung Stadtmitte: Die steinerne Fischerin, auch Fischermädchen genannt, von Bildhauer David Fahrner aus Freudenstadt. Eingeweiht wurde der Brunnen im April 1960.
Kritik gab es im Vorfeld an der „sinnenfrohen Darstellung“ der Skulptur. Der Aufstellungsort nahe des St. Johann Friedhofs erforderte eine gewisse Umarbeitung der jungen Fischerin: „Die Form der Brust werde er (Bildhauer Fahrner), wie bereits erklärt, etwas zurückdrängen.“
Sein Malerkollege Kurt Schöpp beschreibt Fahrner als reinen „Modelleur“, „Portraitist und Gestalter des menschlichen Körpers“. Er benutze den „knetbaren Ton, (ertastet) Formen und Flächen mit seinen Fingerspitzen“ und gestalte seine Figuren bevorzugt ohne jeglichen Pathos und Symbolik.

Fischerin-Brunnen, Fahrner